Feinstromkur kontra Schmerztablette
E. Bauer (Elektromedizin Band 9/1964)
Über den schmerzlindernden Effekt feinster galvanischer Ströme.
Zusammenfassend kann ich auf Grund eigener und anderer Autoren Erfahrung feststellen:
- Dem galvanischen Strom kommt eine wissenschaftlich festgestellte schmerzlindernde Wirkung zu.
- Diese Wirkung zeigt sich auch bei Erkrankungen, die an sich durch den Strom nicht beeinflußt werden, wie z.B. multiple Sklerose.
- Dieser schmerzlindernde Effekt kann erzielt werden mit Stromstärken, die weit unter jenen liegen, die die "klassische Galvanotherapie" anwendet; Stromstärken von 0,1 bis 0,2 mA sind ausreichend.
- Infolge der absoluten Unschädlichkeit dieser Ströme kann der Kranke sie in Form einer Heimkur anwenden.
- Diese Wirkung ist keine akute, eignet sich daher in erster Linie zur Beeinflussung chronischer Schmerzzustände.
- Bei vielen chronischen schmerzverbundenen Erkrankungen ist die Durchführung einer Feinstromkur dem Gebrauch schmerlindernder Chemikalien vorzuziehen, da sie mit keinen "Nebenerscheinungen" belastet ist.
- Während der chronische Verbrauch chemischer schmerzlindernder Mittel nicht selten zu einer ungünstigen Beeinflussung des Allgemeinbefindens führt, wird dieses durch den galvanischen Feinstrom häufig sowohl in physischer als auch in psychischer Beziehung nicht selten augenfällig günstig beeinflußt.
Quellenangabe Biomedizinische Technik/Biomedical Engineering. Band 9, Heft 1-4, Seite 114, ISSN (Online) 1862-278X, ISSN (Print) 0013-5585, DOI: 10.1515/bmte.1964.9.1-4.114a, //1964
Am 30.11.09 wieder veröffentlicht von:
http://www.reference-global.com/doi/abs/10.1515/bmte.1964.9.1-4.114a








